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Die alte Salz- und Hansestadt Lüneburg

Zwischen Hamburg und Hannover liegt die alte Salz- und Hansestadt Lüneburg, eine Stadt die einer ganzen Region ihren Namen verleiht. Da Lüneburg im 2. Weltkrieg nicht zerstört wurde verfügt die Stadt über eines der größten erhaltenen Altstadtgebiete in Deutschland, das mittelalterliche Stadtbild mit seinen engen Gassen und ihren schönen Backstein-Giebelhäusern ist fast vollständig erhalten geblieben.

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Mittelpunkt der Stadt ist das Rathaus dessen älteste Teile aus dem 13. Jahrhundert stammen. Lüneburg gelangte durch den Handel mit dem „Weißen Gold“ im Mittelalter zu Reichtum und Ansehen. Auf einem Gipsberg in der heutigen Weststadt baute Hermann Billung in der Mitte des 10. Jahrhunderts eine Burg die der Stadt ihren Namen gab. Reizvoll ist der Kontrast zwischen dem historischen Teil der Stadt mit ihrer mittelalterlichen Architektur im Stil der Backsteingotik und dem bunten Stadtleben der Universitätsstadt.

Begeben Sie sich doch auf eine Tour durch die Stadt und entdecke sie die vielen Spuren der salzigen Vergangenheit. Durch Lüneburg fließt die Ilmenau die 30 Kilometer entfernt in die Elbe mündet, im Mittelalter war der Fluß ein wichtiger Transportweg für das Salz das von hier bis nach Hamburg und Lübeck geliefert wurde. Bekannt geworden ist Lüneburg auch durch die deutsche Telenovela „Rote Rosen“ die und in der Stadt gedreht und montags bis freitags in der ARD ausgestrahlt wird. Lüneburg ist zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert.

Das historische Rathaus
Blick vom Platz am Sande zur St. Johanniskirche

Geschichte der Stadt Lüneburg

Eine erste urkundliche Erwähnung fand Lüneburg im Jahre 956 in einer Urkunde in der König Otto I. die Zolleinnahmen aus einer Saline an das Kloster St. Michaelis verschenkte. Zu dieser Zeit existierten die Burg und das Kloster St. Michaelis auf dem Kalkberg bereits. Bis zur Mitte des 13. Jahrhunderts entwickelte sich Lüneburg unter der Herrschaft der Billunger und anschließend der Welfen.

1381 wird die Stadt in den Bund der Hanse aufgenommen und hat lange eine Monopolstellung als Salzlieferant für den norddeutschen Raum. 1392 erhielt Lüneburg das sogenannte „Stapelrecht“ mit dem reisende Kaufleute gezwungen wurden Lüneburg aufzusuchen, ihre Waren zu stapeln und damit zum Verkauf anzubieten. Damit die Stadt nicht umfahren werden konnte wurde um das Jahr 1397 herum eine unpassierbare Landwehr eingerichtet, eine östlich gelegene Landwehr wurde um das Jahr 1479 errichtet.

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Bis 1600 dauerte die Blütezeit der Stadt, das Salz der Saline machte Lüneburg reich. Mit dem Niedergang der Hanse und dem Wegbrechen der Kunden, die kein Salz mehr kauften, verarmte die Stadt. Dazu kam der innere Zwist zwischen der Oberschicht und der Handwerkszünfte und den einfachen Bürgern der Stadt. Der durch die Reformation erstarkenden Fürstenmacht hat die Stadt nicht entgegenzusetzen und 1639 musste die Stadtverfassung im Sinne des Stadtherrn revidiert werden. Auch im 18. Jahrhundert setzt sich der politische und ökonomische Niedergang der Stadt fort, um 1800 gehört Lüneburg kurzzeitig zu Napoleons Reich.

Im 19. Jahrhundert erfolgt eine politische und ökonomische Modernisierung. Um das Jahr 1820 erhält die Saline mit dem Solebad einen neuen Betriebszweig, 1847 bekommt Lüneburg einen Bahnanschluss, die ersten Industrieunternehmen entstehen. Die beiden Weltkriege übersteht die Stadt fast unzerstört, die 1000-jährige Salzgeschichte endet 1980 mit der Schließung der Saline. Heute ist Lüneburg Hochschulstadt mit rund 10.000 Studenten, in der Stadt leben rund 78.000 Einwohner.

Der alte Hafen am Stintmarkt
Der alte Kran aus dem Jahre 1797

Wege nach Lüneburg

Die Anreise nach Lüneburg erfolgt meist über die Autobahn A7. Aus Richtung Süden kommend verlassen Sie die Autobahn an der Anschlußstelle Soltau-Ost, von dort geht es weiter über die Bundesstraßen 71 und 209 in die Stadt. Aus Richtung Norden kommend fahren Sie über die A39 die kurz vor Lüneburg endet und in die Bundesstraße 4 übergeht.

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Aus Richtung Berlin kommend fahren Sie über die Autobahn A24 bis zur Anschlußstelle „Gudow“, nehmen die Landesstraße 200 und anschließend die Bundesstraße 209 die Sie nach Lüneburg bringen. Aus Richtung Westen kommend geht es über die Autobahn 2 und die Autobahn 7 nach Lüneburg.

Die Stadt liegt an der ICE-Strecke Hannover-Hamburg, auch die private Eisenbahngesellschaft Metronom bietet gute Bahnverbindungen nach Lüneburg an. Nächstgelegener Flughafen ist Hamburg-Fuhlsbüttel.

Die Ratsmühle an der Ilmenau
Der Kurpark der Stadt

Die Tourist-Information biete eine Vielzahl von kostenpflichtigen Stadtführungen, auf Anfrage auch in englischer, französischer, italienischer, spanischer, russischer und chinesischer Sprache, an. Mit dem Henker Hans geht es durch die engen Gassen der Stadt, die in Historische Kostümen gewandete Stadtwache führt Sie durch das nächtliche Lüneburg. Oder Sie lauschen den Erzählungen des Klosterbruders Jakob.

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Etwas Besonderes ist die Weihnachtszeit in Lüneburg. Lernen Sie die weihnachtlich geschmückte Stadt in den vier Wochen vor Heiligabend kennen. Beliebt ist auch die Grünkohlzeit, von November bis Februar findet eine Historische Kostümführung mit anschließendem Grünkohlessen statt. Dies ist nur ein kleiner Auszug aus dem umfangreichen Programm. Die Führungen buchen Sie über die Tourist-Information die sich am historischen Rathaus befindet.

Die Abtswasserkunst mit dem Turm von 1530
Das mittelalterliche Stadtbild mit seinen engen Gassen

Das historische Rathaus

Das schönste Gebäude der Stadt ist sicherlich das historische Rathaus, das größte mittelalterliche Rathaus Norddeutschlands. Es entstand um 1230 und wurde im Laufe mehrerer Jahrhunderte mehrfach erweitert und besteht daher aus vielen Stilepochen. Die meisten Teile wurde in Norddeutscher Backsteingotik errichtet, die barocke Fassade entstand 1720 nachdem die ursprüngliche Fassade 1703 bei einem Unwetter beschädigt wurde und abgerissen werden musste.

Im achteckigen Turm befinden sich 41 Glocken aus Meißner Porzellan die morgens gegen 8 Uhr das Erntelied, gegen 12 Uhr den Erntetanz aus der Oper „Das Erntefest“ und gegen 18 Uhr das Abendlied „Der Mond ist aufgegangen“ des Lüneburger Komponisten Johann Abraham Peter Schulz erklingen lassen. Hinter den Mauern des Rathauses verbergen sich über 200 Räume, darunter der 1450 erbaute Fürstensaal der seinen Namen den Wandgemälden mit Darstellungen fürstlicher Ehepaare aus dem Hause Braunschweig-Lüneburg verdankt.

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Heute dient der Fürstensaal Empfängen und Veranstaltungen der Stadt. Die Säle des Rathauses sind in Form und Ausstattung weitestgehend erhalten geblieben. Das Rathaus kann nur im Rahmen einer Führung besichtigt werden. Auf dem Marktplatz vor dem Rathaus steht der aus dem Jahre 1532 stammende Lunabrunnen den eine bronzene Statue der Mondgöttin Luna mit Pfeil und Bogen ziert. Das Original wurde 1970 gestohlen, die heutige Statue ist eine Nachbildung.

Da der Brunnen immer wieder das Ziel von Vandalismus wurde steht das Original heute im Museum Lüneburg, der Brunnen auf dem Marktplatz ist eine Kopie. Jeweils mittwochs und samstags von 7 bis 13 Uhr findet auf dem Lüneburger Marktplatz der Wochenmarkt statt. Außerdem wird auf dem Marktplatz der jährliche Weihnachtsmarkt abgehalten der als einer der schönsten Weihnachtsmärkte Norddeutschlands gilt.

Das historische Rathaus
Der Lunabrunnen auf dem Marktplatz

Lüneburger Schloss und der Platz am Sande

An der Nordseite des Marktplatzes gegenüber dem Rathaus steht das Lüneburger Schloss das Herzog Georg Wilhelm von Braunschweig-Lüneburg von 1695 bis 1700 erbauen ließ. Es entstand durch die Zusammenfassung dreier Häuser, einem gotischen Backsteinbau von etwa 1550 und einem Renaissance-Doppelhaus.

Aufgrund der Holzknappheit im Lüneburger Raum wurde Holz der Vorgängerbauten als Bauholz verwendet. Im zweiten Stock des Gebäudes sind im Fußboden bemalte Balken zu sehen die Bildnisse oströmischer Kaiser darstellen. Seit 1925 beherbergt das Schloss das Lüneburger Landgericht.

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Das Lüneburger Schloss
Das Amtsgericht der Stadt Lüneburg

Der „Platz am Sande“ gehört zu den schönsten und ältesten Plätzen der Stadt und war im Mittelalter einer der bedeutendsten Plätze in ganz Deutschland, kreuzten sich hier doch drei Lüneburger Siedlungskerne. Der Platz war wichtig für den Warenumschlag, zahlreiche Händler kamen hierher um ihre Waren zu verkaufen.

Rund um den Platz stehen prächtige Bürgerhäuser mit unterschiedlichen Giebeln die so typisch für die Altstadt sind. Flankiert wird der Platz von der St. Johanniskirche und der heutigen Industrie- und Handelskammer. Heute wird der Platz u.a. für das alljährlich stattfindende Stadtfest genutzt.

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Der "Platz am Sande"
Der "Platz am Sande" mit seinen typischen Häusern

St. Johanniskirche

Eines der bedeutenden Bauwerke der Norddeutschen Backsteingotik ist die St. Johanniskirche mit ihrem 109 Meter hohen schiefen Turm der das Panorama der Stadt bestimmt. Die fünfschiffige gotische Hallenkirche wurde von 1289 bis 1470 erbaut, sie diente als Vorbild vieler Hallenkirchen in Norddeutschland. Der Turm der Kirche geriet während des Baus um 1384 um 2,20 Meter aus dem Lot

Einer Legende nach stürzte sich der Baumeister beim Anblick des schiefen Turms aus Scham durch ein Fenster in die Tiefe. Ein in diesem Moment vorbeifahrender Heuwagen bremste den Sturz, der Baumeister überlebte. Dabei soll er sich gedacht haben „wenn ich nach diesem Sprung noch lebe, dann muss es Gottes Wille sein, dass der Turm so schief ist“. Er wollte das Ereignis feiern, betrank sich in einer Kneipe, fiel dort von der Bank und brach sich das Genick.

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Nach alter Tradition steigt auch heute noch jeden Morgen ein Turmbläser in den Turm hinauf, seine Melodien sind weithin hörbar. Der junge Johann Sebastian Bach lernte hier das Orgelspielen und Komponieren bei seinem Onkel Georg Böhm, der von 1698 bis 1733 als Kantor und Komponist in der Kirche arbeitete. Die Kirche ist berühmt für ihren Hochaltar mit Gemälden Hinrik Funhoffs und die mächtige Barockorgel die von 1551 bis 1553 von Hendrik Niehoff und Jasper Johansen erschaffen wurde.

Auch das Geläut der St. Johanniskirche ist von historischem und klanglichem Wert, es besteht aus sechs Glocken. Die klanglich schönste ist die aus dem Jahre 1436 stammende Apostelglocke, die größte ist die neue Wachtglocke mit einem Gewicht von 6.965 Kilogramm. Die alte Wachtglocke wurde im ersten Weltkrieg für Rüstungszwecke eingezogen und eingeschmolzen.

Die St. Johanniskirche vom "Platz am Sande" aus gesehen
Die Industrie- und Handelskammer Lüneburg

Klosterkirche des ehemaligen Benediktinerklosters St. Michaelis

Eine weitere schöne Kirche ist die Klosterkirche des ehemaligen Benediktinerklosters St. Michaelis. Die älteste Urkunde der Stadt berichtet von der Kirche und dem Kloster St. Michaelis, Otto I. gesteht dem Kloster im Jahre 956 die Einnahmen aus den Verkäufen der Saline zu.

Früher stand das Kloster auf dem Kalkberg, der einzigen Erhebung in der Stadt. Im 14. Jahrhundert wurde die Burg, die auch das Kloster beherbergte, von den Bürgern Lüneburgs gestürmt und zerstört. Das Kloster wurde in der Nähe, allerdings innerhalb der Stadtmauern, neu gebaut.

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Die Grundsteinlegung der heutigen Kirche erfolgte 1376. Die Hauptkirche wurde 1412 und der Turm 1434 fertiggestellt. Die Klosterschule war sehr bekannt, im Mettenchor sang von 1700 bis 1702 Johann Sebastian Bach als Chorknabe mit. 

Obwohl einige der Ausstattungsstücke der Kirche von 1792 bis 1794 unter dem Landschaftsdirektor Friedrich Ernst von Bülow verkauft oder in einem eigens geschaffenen „Museum“ eingegliedert wurden verfügt die Kirche immer noch über bemerkenswerte Schätze. Die Kirche bietet kostenpflichtige Führungen an, auf dem Rundgang lernen Sie Geschichte und Schätze der St. Michaeliskirche kennen.

Die ehemalige Benediktinerklosterkirche St. Michaelis
Eine der typischen Gassen der Stadt

Der Hafen am Stintmarkt und die Kneipen der Stadt

Berühmt ist Lüneburg für seinen Hafen von dem aus in der Hansezeit das kostbare Salz verschifft wurde. Der Hafen liegt am Stintmarkt, hier wurde früher vor allem mit dem Stint gehandelt, einem kleinen, heringsartigen Fisch, der im Mittelalter sehr beliebt war.

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Am Stintmarkt haben sich zahlreiche Restaurants und Kneipen angesiedelt, im Sommer könne Sie direkt an der Ilmenau sitzen und die schöne Atmosphäre genießen. Lüneburg ist die Stadt mit der größten Kneipendichte Deutschlands. Am Hafen befindet sich auch ein historisches Industriedenkmal, ein alter Kran aus dem Jahre 1797, der immer noch funktionstüchtig ist. 

Der Stintmarkt mit der historischen Salzewer

Häringhus, Ratsmühle und Wasserturm

Der alte Hafen am "Stintmarkt" mit historischem Kran

Am Hafen in unmittelbarer Nähe zum alten Kran steht das „Häringshus“, ein Kaufhaus das 1302 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Händler welche das Salz der Stadt nach Lübeck transportierten brachten auf dem Rückweg Heringe mit, diese wurden zusammen mit dem Stint und anderen wichtigen Gütern im alten Kaufhaus verkauft.

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Die barocke Fassade erhielt das Gebäude 1742.1959 fiel das Gebäude einem Brand zum Opfer, lediglich die Fassade blieb verschont. Nach dem Wiederaufbau war die Feuerwehr im alten Kaufhaus untergebracht, als diese einen Neubau erhielt wurde das Gebäude in ein Hotel umgebaut.

Am alten Hafen steht das „Häringshus“
Der Turm der Abtswasserkunst

In der Nähe des Wasserturms befindet sich die Ratsmühle die die Stadt früher mit Getreide versorgte. Erstmalig wurde die Mühle, die an der Ilmenau liegt, im Jahre 1319 erwähnt. Genauso wie die Abtsmühle und die Lüner Mühle gehörte sie zum Eigentum der Landesherrschaft.

1332 ging die Ratsmühle in den Besitz des Bürgermeisters Albert van der Molen über der dafür 500 Mark „lötigen Silbers“ bezahlte. Seine Söhne verkauften die Mühle später als erbliches Lehen. 1407 wurde die Ratsmühle dem Rat der Stadt übertragen der damit die Versorgung mit Getreide sicherstellte.

Ab 1782 setzten drei Wasserräde ein Balkengestänge in Betrieb das nach seinem Konstrukteur und späteren Stadtbaumeister Ernst Georg Sonnin benannt wurde. Ein Modell des Balkengestänges ist im Deutschen Salzmuseum ausgestellt.

Der Turm der 1572 erbauten Ratswasserkunst versorgte die Stadt mit dem Wasser der Ilmenau indem ein Wasserrad ein Schöpfwerk antrieb welches das Wasser in das oberste Stockwerk des Turmes beförderte wo es über ein Pumpen- und Rohrsystem aus Holz in die Stadt gelangte. 1932 wurde der Mühlenbetrieb eingestellt.

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Die Ratsmühle versorgte die Stadt früher mit Getreide
Die Ratsmühle liegt direkt an der Ilmenau

Ein weiteres markantes Gebäude ist der aus dem Jahre 1907 stammende Wasserturm. Bis 1985 versorgte der Turm die Stadt mit Wasser, nach seiner Stilllegung wurde er unter Denkmalschutz gestellt.

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Der Besuch des Wasserturms ist kostenpflichtig, im Eintritt ist die Fahrt mit dem Fahrstuhl auf die 6. Etage des Turmes enthalten. Von der Aussichtsplattform in 56 Meter Höhe haben Sie einen schönen Ausblick auf die Stadt und die Umgebung, bei schönem Wetter geht der Blick bis nach Hamburg.

Der Wasserturm
Die Alte Ratsapotheke

Shopping, Museen und Freizeit

Ein schöner Ort um nach einer Besichtigung der Stadt zu entspannen ist der Kurpark, ein nach englischem Landschaftsmuster angelegter Park der 1907 eröffnet wurde. Von der Altstadt aus ist der Park in zwanzig Minuten zu erreichen. Hier steht auch ein Gradierwerk mit einer Länge von 59 Metern und einer Höhe von 7 Metern über deren Äste Sole herabtropft und dabei einen feinen salzhaltigen Nebel versprüht.

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Im benachbarten „SaLü“, der Salztherme Lüneburgs, erwartet Besucher jede Menge Wasserspaß mit Sportbad, Wellenbad, Solebad, Rutschen, Sauna und Wellness.

Der Kurpark von Lüneburg
Das Gradierwerk im Kurpark

Lüneburg bietet ein Shoppingerlebnis der besonderen Art. In der Fußgängerzone befinden sich zahlreiche kleine Geschäfte und Boutiquen, bis auf wenige Ausnahmen sind große Warenhäuser oder gar Shoppingcenter hier nicht zu finden. Viele Geschäfte befinden sich in den alten Giebelhäusern der früheren Hansekaufleute.

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Schauen Sie auch mal in den kleinen Seitenstraßen vorbei in denen sich viele Inhabergeführte Geschäfte befinden. Vielleicht finden Sie hier das eine oder andere was Sie sonst nirgends bekommen. Anschließend laden zahlreiche Cafes und Restaurants zum Verweilen ein.

Die Gassen der Stadt laden zum Shoppen ein
Am Stintmarkt haben sich zahlreiche Restaurants und Kneipen angesiedelt

Nicht weniger als acht Museen warten auf Besucher. Das Deutsche Salzmuseum befindet sich auf dem ehemaligen Gelände der über 1000-jährigen Saline welches ein bedeutendes Industriedenkmal ist und eines der ältesten und größten Industriebetriebe Europas war. Hier erfahren Sie alles rund um das Thema „Salz“.

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Das Museum Lüneburg zeigt Exponate der Naturkunde, Kulturgeschichte und Archäologie vorwiegend des 15. und 16. Jahrhunderts. Das Ostpreußische Landesmuseum erinnert an die Geschichte, Kunst und Kultur sowie an die Landschaft und Tierwelt Ostpreußens.

Das Brauereimuseum befindet sich im Sudhaus der ehemaligen Lüneburger Kronenbrauerei und zeigt die Geschichte des Bierbrauens in Lüneburg.

Das Deutsche Salzmuseum
Das Ostpreußische Landesmuseum befindet sich in der Fußgängerzone

Besucher Lüneburgs können sich auch auf zahlreiche Veranstaltungen freuen. Vom Erlebnis-Sonntag im März, über den Internationalen Museumstag im Mai, das Lunatic-Festival im Juni, die Heideblütenfestwochenenden im August bis hin zur Weihnachtsstadt Lüneburg mit Historischem Christmarkt im November und Dezember, gibt es zahlreiche weitere über das Jahr verteilte spannende Veranstaltungshöhepunkte die einen Besuch Lüneburgs interessant machen.

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Die Alte Ratsapotheke in der Großen Bäckerstraße
Springbrunnen im Kurpark